Hunters Hotel


Beim „Hunters Hotel“ handelt es sich um ein ehemaliges Kurhaus im rustikalen Schweizer Landhausstil.

Mitte des 19. Jahrhunderts als Schutzhütte für Waldarbeiter und Fuhrpersonal errichtet, wurde es zunächst zum Gasthaus umgebaut und konnte schließlich dank der wachsenden Anzahl an Gästen am Anfang des 20. Jahrhunderts zum Kurhotel erweitert werden.

Das Hotel erfreute sich so großer Beliebtheit, dass es nach kurzer Zeit seine eigene Tankstelle, eine Poststation, Telefonvermittlungsstelle sowie einen Polizeiposten bekam.

Viele prominente Gäste, zum Beispiel die österreichische Kaiserin Sissi, besuchten das Kurhaus.

Während der Wirtschaftskrise fand die Erfolgsgeschichte des Hotelbetriebs ein jähes Ende, weshalb das Kurhaus in den 1930ern zwangsversteigert werden musste.

Die letzten Modernisierungsarbeiten wurden in den 1970er Jahren durchgeführt. Im Zuge dessen wurden sanitäre Anlagen in die Zimmer integriert, der Gaststättenbereich renoviert sowie ein Aufzug eingebaut.

Etwa 25 Jahre später musste der Hotelbetrieb aufgrund nachlassender Nachfrage eingestellt werden.

Der Restaurantbetrieb wurde noch eine Zeit lang als Veranstaltungsräumlichkeit vermietet.

Die Besonderheiten des Kurhotels sind der Trophäensaal mit seinen Unmengen ausgestopfter Tiere an den Wänden sowie der große Tanzsaal.

Die Zimmer sind größtenteils mit Möbeln aus den 1970ern ausgestattet, doch es sind auch einige Räume mit Originalmöbeln aus dem späten 19. beziehungsweise frühen 20. Jahrhundert zu finden.

 

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