Preußisches Fort


Das Fort, welches zum Festungsring einer deutschen Großstadt gehörte, wurde ende des 19. Jahrhunderts gebaut.

Nach dem ersten 1. Weltkrieg wurde es von britisches Truppen besetzt.

1920 begann die Schleifung der Festung (gemäß dem Versailler Vertrag).

Das Areal verlor immer mehr an militärischer Bedeutung.

Die Nationalsozialisten der NSDAP, nutzten das Areal als „Freiwilliges Arbeits- und militärisches Früherziehungslager“ für jugendliche Abiturienten.

Nachdem die Wehrmacht in unmittelbarer Nähe zum Lager eine Kaserne errichtet hatte, wurde das gesamte Gelände zu militärisches Sperrgebiet erklärt.

Im 2. Weltkrieg wurden im Gebäudekomplex Zwangsarbeiter, welche die zerbombten Bahnstrecken wieder instand setzen sollten einquartiert.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs nutzten die belgischen Streitkräfte das Fort als Übungsgelände und Pferdestall.

Einige Jahre später gab es für kurze Zeit eine private Nachnutzung als Reitstall.

Seit Ende dieser Nachnutzung, im Jahr 2000, liegt das Lager im Dornröschenschlaf und wartet auf einen finanzstarken Investor.

Die auf den Bildern erkennbaren Luftschutzanlagen sind nicht echt. Sie wurden eigens für einen Filmdreh installiert.

 

 

 

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